20. August 2013

Brombeerzeit

Sometimes you eat the bear and sometimes the bear, well, he eats you.
[ The Big Lebowski ]
 
Beeren und Bären (die reinlichen) gibt es bei uns reichlich. Und wenn die einen von den anderen etwas übrig lassen, reicht die Ernte aus, um für den Winter vorzusorgen. Die abgeernteten Felder lassen schon den Herbst erahnen und mit einer leichten Melancholie denkt man daran, dass das Ende des Sommers nicht mehr weit ist. Aber noch ist es nicht soweit – genießt das Licht, die Sonne und die hellen Tage – und die frisch gekochte Marmelade! 

Die Beeren sind erlegt. Das Handtuch zeigt Spuren von der Schlacht.
Gleich mal probieren.
Ein Glas wird gleich verschenkt, zwei kommen in den Vorratsschrank. 
Auch der Schmetterling bedient sich im Garten.
Auf den Feldern sieht es herbstlich aus.
Schafe von vorn ...
... und von hinten. Ein Ausflug mit K. nach Wiershausen.
Der Sir ist guter Dinge
Wenn Marek mit dabei ist, dann möchte Lourdes das auch und lukt schon mal ins Bild.
Prinzessin mit aufmerksamen Stehohren



3. August 2013

Die hellen Tage*

Schließe die Augen und höre
[ Inschrift auf einer Bank ]
 
... die am Blindenpfad steht, am Rande eines kleinen Baches. Vor kurzem habe ich sie entdeckt – sie lädt ein, einen Augenblick zu verweilen und den Alltag hinter sich zu lassen.
Den Alltag hinter mir lassen kann auch ich: Der Sommer ist schon seit Wochen da, doch nun habe ich Zeit, ihn zu genießen. Mit einem Buch unter unserem schattigen Apfelbaum, beim abenteuerlichen Durchqueren der Diemel, Lourdes auf dem Arm (für sie ist der Fluss zu tief mit zu starker Strömung), Marek an der Leine, den Fotoapparat auf dem Rücken. Die Wochen vorher waren reich gefüllt: Ein neues Dach ziert nun unser Haus, schon mit Vorfreude auf den nächsten Winter, dass es dann wärmer sein wird – und dann die Feststellung an diesen heißen Tagen, dass jetzt das Haus viel kühler bleibt.
 
"What day is it?", asked Pooh.
"It's today", squeaked Piglet.
"My favorite day", said Pooh.
[ Winnie the Pooh | Alan Alexander Milne]
 
* * *
* Die hellen Tage ist ein Buch von Zsuzsa Bánk
* * *

 Lourdes in Hann. Münden ...
... und beim Träumen auf „ihrem“ Sofa.
Gestüt an der Igelsburg
Gelber Mohn an der gelben Villa
Das mit dem Futterbeutel versteht die Prinzessin nicht 
Die Schlafmohnfelder in Germerode
An der Diemel
Auf der Termenei (Foto von K. Scheffel)
Kindheitserinnerungen

23. Juni 2013

Jahresmitte – Mittsommer

Ich wusste nicht, dass es unmöglich ist, also habe ich es gemacht.
[ Jean Cocteau ]
 
Einfach mal etwas tun, auch wenn es sich verrückt anhört. Der Stilpirat hat ein wunderbares Buch über seine Reise nach Vietnam herausgebracht, schön zu lesen und noch schöner anzuschauen. Ich weiß nicht, was mich mehr fasziniert: das Wagnis der Reise oder das Wagnis, ein Buch in dieser Dimension selbst herauszugeben und zu finanzieren. Dass beides möglich ist, hat er gezeigt, der Steffen Böttcher. Hier ist sein Blog und hier ist sein Buch, es lohnt sich in beides reinzuschauen.
Beim Kasseler Jugendsymposion hatte ich die Gelegenheit, den schweizer Fotografen Manuel Bauer live zu erleben und seinen Vortrag "Flucht aus Tibet" zu hören und sehen. Hier hatte ich schon mal den Trailer eingestellt.
In der Zeit seit meinem letzten Blogeintrag hatte ich viel zu tun. Heute erst komme ich dazu, die Fotos der letzten Wochen zu sichten und auszuwählen. Am Freitag haben wir – schon beinahe traditionell – den längsten Tag des Jahres am Dörnberg mit einem Picknick gefeiert und wurden mit einem traumhaften Sonnenuntergang und einem fast Vollmond belohnt. Auch wenn die Tage ab jetzt schon wieder kürzer werden, der Sommer ist da – schön so!

YO NO SOY YO.
 Soy este
que va a mi lado sin yo verlo;
que, a veces, voy a ver,
y que, a veces, olvido.

El que calla, sereno, cuando hablo,
el que perdona, dulce, cuando odio,
el que pasea por donde no estoy,
el que quedará en pié cuando yo muera.
[ Juan Ramón Jiménez ]

 

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Wie immer können die Bilder auch in voller Auflösung angeschaut werden, indem man auf das Bild klickt.