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3. August 2012

Nachricht von Frida


Gestern kam eine lange Mail von Fridas Menschen mit wunderschönen Bildern von der Zaubermaus. Man muss den Text gar nicht lesen, die Bilder sagen schon alles: Wie wohl sich Frida in ihrem Zuhause fühlt und wie gut es ihr dort geht.
Trotzdem möchte ich hier auch einstellen, was es Neues über Frida zu berichten gibt:
 
[...]
Mit den Katzen klappt's inzwischen noch besser, Kontakt und Schnüffeln ist erlaubt. Nur wenn die Mimis sich erschrecken und schnell weglaufen geht es schonmal mit Frida durch. Sie unterscheidet aber in jedem Fall zwischen unseren Katzen und Nachsbarskatzen im Garten.
Im Haus und Garten kann Frida inzwischen zuverlässig Komm, Sitz und Platz. Das üben wir auch jeden Tag. Mit einer Apportiertasche arbeiten wir derzeit am Bring's. An der Schleppleine klappt es schon relativ gut, ohne Leine will sie die Tasche aber lieber selbst aufmachen oder sie verstecken ;-) Das wird schon noch ;-) Sie kennt "ihr Körbchen" und "ihr Deckchen" und abends "Pipimachen". Ich glaub sie ist echt clever. Auf den Spaziergängen morgens klappt auch unterwegs Komm und Sitz, später am Tag noch nicht wirklich gut.
Wir haben ja inzwischen die Schleppleine, eine normale und eine Flexi. Wir haben den Eindruck an der Leine gehen klappt die letzten Tage schlechter wie vorher, so dass wir jetzt weniger mit Schleppleine spazieren gehen und mehr mit kurzer Leine und zwischendurch schonmal die "Freiheit" mit der Schleppe erlauben. Seitdem läuft sie wieder besser. Vielleicht war es vorher zu inkonsequent und sie versteht es jetzt langsam.
Am Dienstag haben wir wieder den sehr netten Nachbarn mit Hund im Wald getroffen und Frida das erste Mal von der Leine gelassen. Die zwei Raufbolde haben dann die ganze Zeit gespielt, während wir Menschen weiter gegangen sind und sie sind uns brav hinterher gekommen. Nur als die Damen keine Lust mehr zum Spielen hatten, hat Frida angefangen allen möglichen Spuren hinterher zu schnüffeln und ist dann in den Wald rein. Nach kurzer Zeit hatten wir sie dann aber wieder. Wir gehen demnächst mal ins Feld und probieren es da nochmal ohne Leine.
Nur ein paar Autominuten von hier soll es eine große Wiese geben, an der sich ab 17 Uhr viele Hunde treffen, die auch alle gut sozialisiert sind. Da werden wir uns die Tage mal blicken lassen.
Heute morgen waren wir nochmal am See, spazieren und schwimmen, wobei sie heute nicht wirklich ins Wasser rein wollte. Drei andere Hunde haben sich dann zu uns gesellt und es ihr vorgemacht, aber das war heute nicht ihr Ding. ;-)
Mit dem alleine Bleiben klappt super. Schnell mal einkaufen und Ähnliches ist gar kein Problem.
[...]
Wenn wir beide zu lange weg sind, kommen meine Eltern zwischendurch vorbei und schauen mal nach dem Rechten und gehen mit Frida spazieren. Das erste Mal hatte sie wohl Angst, wenn meine Eltern alleine ins Haus gekommen sind, obwohl sie vorher fast täglich auf einen Besuch hier waren oder wir mit Frida bei ihnen. Das hat sich beim letzten Mal aber auch gelegt.
Alles in allem denke ich Frida fühlt sich wohl und taut offensichtlich immer mehr auf. Sie möchte seit ein paar Tagen auch gerne mal ihren Willen durchzusetzen oder ist einfach nur bockig. ;-) Wenn man sie situationsbedingt ignoriert, ihr die Schranken weist oder irgendwas mit Leckerchen macht, geht aber alles wieder in geregelte Bahnen.
Obwohl es jetzt wirklich nur 14 Tage sind, die sie hier ist und sie unser Leben mal gehörig auf den Kopf gestellt hat, können wir uns kaum noch vorstellen, wie es ohne sie war. Man muss Frida einfach nur lieben ;-)

*lach* Ich kann mir das alles richtig gut vorstellen ...
besonders, dass man sie einfach lieben muss! ;-)

 

26. Juli 2012

Frida geht es gold


Eine Woche ist Frida nun in ihrem neuen Zuhause. Gestern Abend habe ich einen langen Bericht bekommen, den ich hier einstellen möchte.
Am Dienstagabend war Frida an einem schönen See und hat dort eine Schar Aussis getroffen:
 
Frida war zuerst etwas zurückhaltend, nach einer Weile beschnuppern hat sie aber mit den anderen gebalgt. Nur der Kleine war frech ;-)
Nachdem die anderen weg waren, hat sie auch Spaß am Wasser gefunden und hat ihr Bällchen geholt!
[ ... ]
Wir haben bisher immer versucht sie mit „hier“ abzurufen, frag mich nicht wieso, aber mit „komm“ klappt es zunehmend besser, sogar im Wald, wo sie eigentlich gar keine Zeit für sowas hat. Wir arbeiten hart an der Leinenführung, an der 8 m Flexileine zieht sie nur noch, wenn viel Ablenkung da ist. Vorher war ja oftmals die 15 m Schleppleine zu kurz ;-) Sitz klappt inzwischen auch zu 90 %, Ausnahme mal wieder die Ablenkung ;-)
Nachts schläft sie jetzt übrigens in ihrem Körbchen, welches wir ins Schlafzimmer geholt haben, das ist sehr schön. Tagsüber bzw. abends darf sie aufs Sofa auf „ihre“ Decke. Das hat sie alles verstanden.
 Wir haben so ein Hundebrettspiel, wo sie Hütchen auf Seite legen muss, damit es darunter ein Leckerli gibt, das beherrscht sie, als hätte sie nie etwas anderes getan ;-) Seit der Diät und Schonkost scheint sie eh noch mehr verfressen zu sein wie vorher. Aber das ist eigentlich gut, so versucht sie alles beim Üben um an die Leckerli zu kommen ;-)
Das Verfressene bestätigt dann wohl die schwarze Farbe vom Labbi :-)))
Heute war sie am Stück so 4,5 h allein, hat aber prima geklappt.
Die Nachbarin von gegenüber hat sich angeboten mit uns schonmal zusammen spazieren zu gehen. Wir waren heute morgen dann mit ihr und dem Shepherd zusammen unterwegs und dann hat sich ein Nachbar die Ecke rum mit seinem Hund auch noch angeschlossen. Das war schön und werden wir wohl wiederholen.
[ ... ]
 
Frida hat sich von der ersten Minute an bei ihren neuen Besitzern wohl gefühlt. Mit den Katzen gab es keine größeren Probleme, schon nach wenigen Tagen hatten sie sich an die kleine schwarze Töle gewöhnt, die nun mit ihnen das Sofa teilt. Frida durfte schon viele Freunde und Verwandte kennenlernen und natürlich auch deren Hunde und fand alle immer klasse.
Besser kann es doch eigentlich gar nicht laufen, oder? ;-) Sie hat ein wunderbares Traumzuhause gefunden! 


20. Juli 2012

Abschied von der Zaubermaus


Heute vor 7 Wochen ist Frida zu uns gekommen und hat unser Leben mal ne Weile ordentlich aufgemischt.
Gestern hat sie ihre sieben Sache gepackt – 1. ein blaues Geschirr von Chuck, 2. das rote Halsband, mit dem sie gekommen ist, 3. ein gelbes Bällchen, 4. ein oranges Bällchen, 5. ein blaues Bällchen, 6. einen Vorrat Futter, 7. ihren Plüschhasen – und ist zu ihren neuen Besitzern gezogen.
Den Plüschhasen hat sie mir für Lourdes wieder mitgegeben (sie hatte nämlich Lourdes Bären und Plüschknochen zerstört), denn ihre neuen Menschen haben sich sehr auf sie gefreut und hatten schon einen tollen neuen Kuschelbären in ihr schickes Körbchen gelegt, den sie sich gleich geschnappt und nach Herzenslust drauflos gequietscht hat. ;-)
Heute Morgen habe ich einen ersten Bericht bekommen, wie der gestrige Abend und die Nacht verlaufen ist: Die Kleine erkundet ihr neues Zuhause, nähert sich ihren neuen Mitbewohnern an (zwei Katzen) und hat mit N. und T. zwei Menschen gefunden, die sehr gut für sie sorgen werden. Ich hoffe, sie wird ihnen zum Dank an kalten Wintertagen Bauch und Rücken wärmen. ;-)
Wir haben in den letzten Tagen noch einige schöne Spaziergänge unternommen, um von ihr in Ruhe Abschied zu nehmen. Wir waren nochmals am Dörnberg und in Wilhelmsthal am Teich. Die Fotos habe ich an ihrem letzten Abend im Garten gemacht. Die nächsten Tage werde ich mal alle Bilder durchschauen und noch eine kleine Nachlese heraussuchen und hier einstellen.
Es war eine schöne Zeit. Die Zaubermaus fehlt mir sehr. Das Kieksen, das auf ein herzhaftes Gähnen folgte, das Getrappel ihrer Pfoten auf dem Dielenboden ...
Ein herzliches Dankeschön an Mel, die damals auf die Idee kam, mich zu fragen, ob ich Frida als Pflegehund nehmen würde, an Claudia, die sie mir anvertraut hat, obwohl sie mich gar nicht kannte, an Ki, die mich begleitet, unterstützt und mir so viel geholfen hat. 
Viel Glück in Deinem neuen Leben, kleine Frida!
 

10. Juli 2012

Glückshund


Am Sonntag waren Interessenten für Frida da. Bei einem langen Spaziergang am Dörnberg und Kaffeetrinken und Bällchenspielen im Garten, haben sie Frida und Frida sie und wir alle uns kennenlernen und beschnuppern können. Und nun steht es fest: In gut einer Woche zieht Frida in ihr neues Zuhause. Ein wahrer Glückshund ist die Frida, denn ihre neuen Menschen sind super nett und freuen sich schon sehr auf sie und ich bin sicher, dass die Zaubermaus das große Los gezogen hat. :-)
Aber ein paar Tage bleiben ja noch, dass ich das kleine schwarze Monster genießen kann. Am Sonntag Abend waren wir noch bei unseren Nachbarn auf einer Grillparty – und wie ich es vermutet hatte: Frida ist partytauglich und hat sich von ihrer Sonnenscheinseite gezeigt. Mit Groß und Klein hat sie sich verstanden und mit dem Gastgeberhund Pepper und Partygasthund Hermine richtig viel Spaß gehabt. 

Was Frida Neues kann:
- Klurig spielen
- und mit Klickern haben wir auch angefangen. :-)


Frida beim Klurig spielen:
Sind die Leckerli alle gefunden und aufgefressen
kann sie auch die Holzbötzchen zernagen ;-)
Fridas neuer Hase
Viele Hunde – oder auch nur eine Frida – sind des Hasen tot :-)
Heute waren wir am Blauen See um mal wieder Bällchen zu retten
So lustig wie sie ins Wasser tapst, den Ball schon im Visier ...
... und platsch ist sie drin ...
... und schwimmt zügig zu ihrem Bällchen
gerettet! :-)

4. Juli 2012

Traumhund


Über zwei Wochen habe ich nichts mehr geschrieben. Dabei haben wir viel erlebt, Frida hat einiges dazu gelernt und entwickelt sich immer mehr zu einem kleinen Traumhund. :-)
 
Was sie Neues kann:
- schwimmen und Bällchen retten
- Sitz, wenn sie ein Leckerli möchte
- auf Baumstümpfe springen, wenn man es ihr sagt und/oder Lourdes es ihr vormacht
 
Was sie nicht so gut kann:
- ordentlich an der Leine gehen (wie kann ein so kleiner Hund nur soviel Kraft haben, wenn er irgendwo hin will *grummel*)
 
Ihr Charakter:
- lieb
- neugierig, an allem interessiert
- durchsetzungsfreudig
- dickköpfig
- verspielt
- voller Power – ein echter Wirbelwind, wie ein Junghund eben sein muss!
- sehr aufgeweckt
- intelligent
 
(M)ein Traumhund! Naja, bis auf das mit der Leine ... *grummel* ;-)
 
In den zwei Wochen haben sich viele Fotos angesammelt, die möchten wir natürlich zeigen.

Kleine Schönheit
So 'ne Süße
Hier sieht sie noch ganz jung aus
Verspielt beißt sie in ihre Pfote
Neugierig: Was ist das da in dem Beutel?
Gefährlich? Das sieht nur so aus: Mit Lourdes lässt es sich wunderbar toben!
Da geht es richtig heiß her und die beiden haben viel Spaß
Alles wird zum Spielzeug gemacht – auch die Wasserschüssel
;-)
Neugierig: Fridas Bekanntschaft mit den Dörnberg-Kühen (sind die groooooß!)
Hundepack: Frida und ihre Freunde
Was is'n dahinten los? (Frida mit schmutziger Buddelnase und Pfeifenmann)
Wasserratte: Der Ball muss unbedingt gerettet werden!
Seehund (mit gerettetem Bällchen)
Wenn der Ball gerettet ist, wird er für folgendes Spiel gebraucht: 
Frida legt ihn oben an den Abhang, dann stößt sie ihn herunter, 
damit sie hinterherhechten kann, dann bringt sie ihn wieder nach oben 
und das Spiel beginnt von vorn ... :-)))

16. Juni 2012

Neues von Frida


Seit zwei Wochen ist Frida nun bei uns. Ihr Fell glänzt, ihr Blick ist wach und ihre Augen leuchten, ihre Gesichtszüge werden weicher und entspannt. Am liebsten geht sie spazieren, überall herumzuschnüffeln und die Welt zu erkunden ist das Größte. Und mit Lourdes zu spielen, das findet sie auch klasse. Und zu fressen ... und überall dabei zu sein ... und zu kuscheln ...
In der letzten Nacht gab es in der Nähe ein kleines Feuerwerk. Wir konnten die Knallerei gut hören – Frida hat es nicht weiter gestört. Silvester sollte demnach kein größeres Problem darstellen. Überhaupt geht sie bis jetzt mit fast allen Sachen, die sie neu kennenlernt, sehr stressfrei um. Staubsauger, Rasenmäher ... nix, was sie in Panik versetzen würde.
Ich überlege, was ein Hund noch alles können sollte. Wichtig ist sicher das Alleinbleiben. Bei uns gibt es einen dauernden Wechsel der anwesenden Personen (und Hunde) und ich habe noch nicht festgestellt, dass Frida irgendetwas Schwierigkeiten macht. Allerdings war das "Alleinste", was sie bis jetzt ertragen musste, eine kurze Zeit mit Marek, und während des Einkaufens mal einige Minuten völlig allein im Auto.
Frida ist ein "richtiger" Junghund und hat noch einige Flausen im Kopf. So muss man doch immer wieder mal schauen, ob sie nicht gerade irgendwelchen Unsinn ausheckt. Gerne trägt sie Schuhe durch die Gegend und hortet sie auf ihrem Platz. Und wenn sie etwas Fressbares aufspürt, dann ist sie sehr erfinderisch, um daran zu kommen. Aber sie begreift schnell und es macht Spaß zu beobachten, wie sie täglich Neues dazulernt – sie ist eben eine kleine Zaubermaus. 

Das hellere Fell an den Seiten ist noch das Welpenfell (Frida befindet sich gerade im Fellwechsel)
und wird in den nächsten Wochen einem glänzenden braun-schwarzen Fell weichen.
Frida apportiert den Futterbeutel
Frida beobachtet Marek, ob sie ihm das Bällchen abluchsen kann, das er gerade davon träg.
Geschafft, sie hat den Ball.

12. Juni 2012

11 Tage – es ist so, als wäre Frida schon ewig bei uns


Ein paar Tage war ich mit so viel Arbeit eingespannt, dass das Blog ein wenig brach liegen musste. Auch die Hunde mussten damit leben, mal ein paar Tage mit weniger Aufmerksamkeit von mir bedacht zu werden. Und siehe da:  Frida hat sich wunderbar in unser Alltagsleben eingefügt. Sie und Lourdes sind inzwischen dicke Freunde geworden und können sich mit Spielen, Zergeln und gegenseitig die Kauknochen Klauen hervorragend beschäftigen.
Frida lernt ganz nebenbei dazu, was alles zu einem Hundeleben in Deutschland gehört. So hört sie immer besser auf ihren Namen und kommt angeflitzt, wenn ich sie rufe.
Überhaupt hat sie ein liebenswertes, neugieriges und interessiertes Wesen und geht auf jeden Menschen und alle Hunde freundlich zu.
 
Die Bilder stammen von heute Abend im Garten, als Frida mit ihrem Bällchen und mit Lourdes und Marek gespielt hat.