28. März 2016

09–12/52

Der wöchentliche Blogbeitrag musste eine Weile aussetzen und ist zu einem monatlichen geworden. Zu viel zu tun, an zu viel zu denken – und das Wetter trug auch nicht zu einer Fotovielfalt bei. 

Von Elisabeth Rank aus ihrer neunten Woche:  
Manche Tage haben einen Knick. Nicht einmal einen Riss, nur eine äußerst sichtbare Delle. Als habe man sich zu unvorsichtig an einen Gedanken gelehnt, das muss ja nicht einmal von Dauer gewesen sein.

Heute morgen waren wir am Dörnberg, in Gedenken an Marek, der heute ein Jahr nicht mehr bei uns ist. Ach, der große Schwarze ... Und ich stellte fest, dass man, wenn man klare Sicht hat, von den Helfensteinen bis zur Tierklinik in Kaufungen schauen kann. Den Rückweg sind wir den Alpenpfad gegangen, da auf der Hutewiese heute die Segelflieger waren, was für Nelli immer sehr grauslich ist. Wir trafen dann noch ein nettes Paar, der Mann fand Lourdes so hübsch (was ja eher selten passiert, meist findet die kleine Füchsin so gar keine Beachtung) und erzählt mit leuchtenden Augen von dem Schäferhund seiner Kindheit, der jeden Tag an der Schule darauf wartete, dass die Kinder endlich heraus kamen. :-)

Gelesen: Terror von Ferdinand von Schirach.

Die Bilder vom März:


29. Februar 2016

08/52

Die achte Woche: Abschied · Regen, Schnee und Sonne · eine Ahnung von Frühling · Kranichzüge · die Wäsche trocknet wieder draußen · am Hochmoor Hühnerfeld, Essigberg, Herkules, Dörnberg · Vorfreude auf Prag


20. Februar 2016

07/52

Wenn ich über die siebte Wochen schreibe, dann könnte ich die »Schritt-für-Schritt«-Reihe fortsetzen, denn mich hatte der Ehrgeiz gepackt, neue Wege zu erkunden. Die Temperaturen sprachen dafür, hoch auf den Berg zu fahren. Denn wenn es »unten« (unterhalb von 300 m) nachts friert und tagsüber knapp über null Grad sind, kann man das Glück haben, dass einen »oben« (oberhalb von 500 m) eine Winterlandschaft erwartet. Die höchsten Erhebungen sind das »Hohe Gras« (etwas über 600 m), der »Essigberg« und der »Große Steinhaufen« (beide knapp unter 600 m). Also eher Hügelchen. ;-) Wenn man nach einem langen Spaziergang wieder »unten« ist und erzählt, man käme gerade aus dem Schnee, erntet man meist ungläubige Blicke. Man muss wohl Hunde haben, um mit diesen Wetterbegebenheiten vertraut zu sein – und so sind uns auf unseren nachmittäglichen Streifzügen zwischen Essigberg, Großer Steinhaufen, Loipenhaus, Kastanienallee, Herkules und den Hutewiesen viele andere Hundebesitzer begegnet.
Ich bin jeden Tag die Wege abgelaufen und nach dieser Woche sind sie mir nun vertraut geworden. Ich weiß nun, wenn ich »hier« lang gehe, wo ich »dort« herauskomme. Heute Morgen sind wir nochmal eine große Runde bei Sturm und Nebel gegangen – mit dem Wissen, dass es nun die nächsten Tage wärmer wird und es leider mit dem Schnee ersteinmal vorbei ist. Aber schon für das nächste Wochenende sind Minustemperaturen angesagt – und bevor der Frühling dann so richtig kommt werden wir hoffentlich noch ein paar schöne Wintertage »auf dem Berg« erleben.