22. Januar 2017

_03_2017: Wunderbarer Winter


Denke daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.
[ Dalai Lama ]

Wie schön, dass das kalte Wetter weiterhin anhält: Denn das bedeutet saubere Hunde und schöne Spaziergänge. Das macht Freude. Außer wenn – wie gestern Nachmittag passiert – es Menschen gibt, die drauf und dran sind, die Hunde über den Haufen zu fahren. Ich bin gestern überhaupt einigen nicht so netten Menschen begegnet. Schon morgens um 8 meinte ein Nachbar, »Sch... Töle« über die Straße rufen zu müssen. Was ich irgendwie komisch finde, denn dieser Nachbar wird mir immer wieder begegnen. Hm, mir wäre es peinlich, wenn ich jemandem, dem ich mehrmals wöchentlich über den Weg laufe, gegenüber so ausfallend geworden wäre. *kopfschüttel* Nun ja, ich streiche das mal aus meinem Gedächtnis (es gibt wichtigere Dinge auf dieser Welt, über die es sich lohnt nachzudenken) und freue mich, dass es dagegen heute viele freundliche Leute waren, die wir getroffen haben. Ich wurde sogar nach der Rasse von Nelli (der »Sch... Töle«) gefragt, weil sie so ein schöner Hund wäre. Ja, das finde ich auch, vielen Dank für das Kompliment! Und nun die Bilder von dem schönen Hund und von dem kleinen Fuchs-Hund und vom Schnee aus der dritten Woche des Jahres.


Lieblingsbild:


15. Januar 2017

_02_2017: Schneegestöber

Am Anfang der Woche war der Winter nicht überall, deswegen haben wir unsere Spaziergänge nach »oben« gelegt: Essigberg, Dörnberg, Hohlestein, Herkules. Inzwischen ist aber der Schnee auch in die unteren Regionen gekommen. Als ich heute vom langen Spaziergang nach Hause kam, fing es genau dann wieder wie wild an zu schneien und ich habe sehnsüchtig aus dem Fenster geschaut und überlegt, ob wir nicht gleich wieder losziehen sollten, damit ich endlich mal Schneegestöber-Fotos machen kann. Aber ich habe mich dann doch lieber an den Kaffeetisch gesetzt ... deswegen gibt es von Woche 2 jede Menge Winterfotos mit viel Weiß aber wenig Gestöber.

Essigberg am Anfang der Woche:

Dörnberg mit Restschnee:

Ein bisschen Abendblau:

Schneegestöber im Garten:

 Essigberg am Ende der Woche:
30 cm Neuschnee gab ein paar Parkplatzprobleme ;-)

Richtung Hohlestein:

 Tour durch den Winterwald Richtung Elfbuchen und Dörnberg:



8. Januar 2017

_01_2017: Neue alte Vorsätze


entre chien et loup

Heute erinnerte ich mich daran, dass mir E. vor einiger Zeit von diesem schönen französischen Begriff für Abenddämmerung erzählt hat: zwischen Hund und Wolf. Die Zeit zwischen dem Bellen der Hunde und dem Heulen der Wölfe.

Die erste Woche im Jahr ist schon wieder vergangen und ich versuche es noch einmal, was ich schon letztes Jahr begonnen hatte: einmal die Woche etwas zu schreiben oder ein paar Bilder zu posten. Nein, ich bin nicht optimistisch, dass ich das 2017 durchhalten werde, irgendwann ist irgendwie immer alles zu viel und ich komme zu nichts mehr und versinke in meinem Chaos. Auch meine ganzen anderen alten Vorsätze der letzten Jahre nehme ich mit ins neue Jahr: Mut und neue Wege, Leichtigkeit und Gelassenheit ... Was Neues nur für dieses Jahr brauche ich nicht.

Es gibt seit zwei Jahren einen zweiten Blog, in dem ich jeden Tag versuche, ein Foto zu posten. Auch hier habe ich es nie geschafft, es wirklich jeden Tag durchzuhalten. Angefangen hatte ich 2015 mit dem Thema „Glück“, aber sehr schnell gemerkt, dass es mich eher unglücklich macht, wenn ich jeden Tag darüber nachdenken soll, was mich glücklich gemacht hat oder wofür ich dankbar bin. Also bin ich dazu übergegangen, nur einfach ein Bild einzustellen und wenn es hoch kommt noch eine kleine Bemerkung, wenn an dem Tag irgendwas passiert ist: dreihundertfünfundsechzig Tage.

Und nun noch die Bilder der ersten Woche: kalt und Schnee. Leider hat es nicht so richtig doll geschneit, ganz dicht mit dicken Flocken, zumindest nicht dann, wenn ich mit der Kamera draußen war. Aber der Winter dauert ja noch ein bisschen an und vielleicht wird es ja noch was mit tanzenden Schneeflocken auf den Fotos.


wenigstens ein paar Schneeflocken
das Erlenloch war zugefroren
auch an dem eigentlich trüben Tag ließ sich plötzlich ein wenig Blau erahnen