15. Januar 2017

_02_2017: Schneegestöber

Am Anfang der Woche war der Winter nicht überall, deswegen haben wir unsere Spaziergänge nach »oben« gelegt: Essigberg, Dörnberg, Hohlestein, Herkules. Inzwischen ist aber der Schnee auch in die unteren Regionen gekommen. Als ich heute vom langen Spaziergang nach Hause kam, fing es genau dann wieder wie wild an zu schneien und ich habe sehnsüchtig aus dem Fenster geschaut und überlegt, ob wir nicht gleich wieder losziehen sollten, damit ich endlich mal Schneegestöber-Fotos machen kann. Aber ich habe mich dann doch lieber an den Kaffeetisch gesetzt ... deswegen gibt es von Woche 2 jede Menge Winterfotos mit viel Weiß aber wenig Gestöber.

Essigberg am Anfang der Woche:

Dörnberg mit Restschnee:

Ein bisschen Abendblau:

Schneegestöber im Garten:

 Essigberg am Ende der Woche:
30 cm Neuschnee gab ein paar Parkplatzprobleme ;-)

Richtung Hohlestein:

 Tour durch den Winterwald Richtung Elfbuchen und Dörnberg:



8. Januar 2017

_01_2017: Neue alte Vorsätze


entre chien et loup

Heute erinnerte ich mich daran, dass mir E. vor einiger Zeit von diesem schönen französischen Begriff für Abenddämmerung erzählt hat: zwischen Hund und Wolf. Die Zeit zwischen dem Bellen der Hunde und dem Heulen der Wölfe.

Die erste Woche im Jahr ist schon wieder vergangen und ich versuche es noch einmal, was ich schon letztes Jahr begonnen hatte: einmal die Woche etwas zu schreiben oder ein paar Bilder zu posten. Nein, ich bin nicht optimistisch, dass ich das 2017 durchhalten werde, irgendwann ist irgendwie immer alles zu viel und ich komme zu nichts mehr und versinke in meinem Chaos. Auch meine ganzen anderen alten Vorsätze der letzten Jahre nehme ich mit ins neue Jahr: Mut und neue Wege, Leichtigkeit und Gelassenheit ... Was Neues nur für dieses Jahr brauche ich nicht.

Es gibt seit zwei Jahren einen zweiten Blog, in dem ich jeden Tag versuche, ein Foto zu posten. Auch hier habe ich es nie geschafft, es wirklich jeden Tag durchzuhalten. Angefangen hatte ich 2015 mit dem Thema „Glück“, aber sehr schnell gemerkt, dass es mich eher unglücklich macht, wenn ich jeden Tag darüber nachdenken soll, was mich glücklich gemacht hat oder wofür ich dankbar bin. Also bin ich dazu übergegangen, nur einfach ein Bild einzustellen und wenn es hoch kommt noch eine kleine Bemerkung, wenn an dem Tag irgendwas passiert ist: dreihundertfünfundsechzig Tage.

Und nun noch die Bilder der ersten Woche: kalt und Schnee. Leider hat es nicht so richtig doll geschneit, ganz dicht mit dicken Flocken, zumindest nicht dann, wenn ich mit der Kamera draußen war. Aber der Winter dauert ja noch ein bisschen an und vielleicht wird es ja noch was mit tanzenden Schneeflocken auf den Fotos.


wenigstens ein paar Schneeflocken
das Erlenloch war zugefroren
auch an dem eigentlich trüben Tag ließ sich plötzlich ein wenig Blau erahnen




2. Januar 2017

7200

Huch, nach 2017 schon wieder eine Zahl?! Ja, seit vier Tagen ist das meine neue Kamera: die Nikon D7200. Nachdem meine alte Kamera im Frühjahr letzten Jahres zur Reparatur musste und sie außerdem, was die Speicherkarten betrifft, ein Diva ist und schnell was zu meckern hat, bot es sich an, in den letzten Tagen des Jahres in eine neue Kamera zu investieren. Ich kann mich noch genau erinnern, als ich die D7000 in meinen Händen hielt und so glücklich war und danach nie wieder mit der alten D70 fotografieren wollte ... So geht es mir dieses Mal nicht. Zum Einen, weil der Qualtätssprung von der D70 zur D7000 sehr viel größer war, als der jetzige von der D7000 zur D7200. Zum Anderen, weil ich die D7000 wirklich sehr gerne mag, sie hat mir in all den Jahren gute Dienste geleistet. Die allerersten Bilder vom ersten Beitrag hier auf dem Blog von Frida sind noch mit der D70 fotografiert, danach – seit Anfang Juni 2012 – kam die D7000 zum Einsatz.

Und nun also die D7200. Ich bin die ersten Tage sehr misstrauisch um die Kamera herumgeschlichen, habe hier geschaut, da im Menü herumgestellt, mal vorsichtig ein Testbild gemacht. Ganz kritisch geprüft, ob der Fokus sitzt, die Schärfe gut ist, ob es irgendwas zu meckern gibt.

Heute kam sie dann das erste Mal mit auf einen Spaziergang. Ja, soweit alles ok. Das Licht war nicht optimal, sehr trüb und nebelig. Ich bin zufrieden. Vielleicht werden wir ja doch noch richtig gute Freunde, auch wenn es nicht die Liebe auf den ersten Blick ist. ;-) Und vielleicht werde ich ihre Vorzüge erst so richtig zu schätzen wissen, wenn ich mal wieder im hohen ISO-Bereich fotografieren muss – oder bei bewegten Motiven.
Hier also die ersten Testbilder. :-)



Nachtrag: Huch, ich fand ja schon die alten NEFs (Raw-Dateien) mit knapp 20 MB sehr heftig, die neuen NEFs haben nun um die 30 MB. Achherjeh!